Ja – Sport ist schweißtreibend, vor allem wenn er intensiv ausgeübt wird. Dies ist aber nicht die ganze Wirkung des Sports, vor allem alle Ausdauersportarten haben einen sehr positiven Einfluss auf das vegetative Nervensystem, durch welches die Schweißbildung reguliert wird.
Bewegungsmangel gehört zu den Ursachen und  Verstärkern einer Hyperhidrose – der Stoffwechsel wird verlangsamt, Übergewicht aufgebaut,  Muskelmasse in Fettgewebe umgewandelt, körperliche Aktivität wird anstrengender  und schweißtreibender.  
Auch wenn es beim ersten Anschein unlogisch klingt: Insbesondere Ausdauersport wie Laufen, Radfahren, Schwimmen, Walking helfen  übermässige Schweißproduktion abzubauen. Während der Aktivität fließt der Schweiß in  Strömen – und das ist gut so! Doch durch die Regulierung des Stoffwechsels, den Abbau  von Übergewicht und Stress wird nicht nur langfristig, sondern auch kurz- und mittelfristig die krankhafte Schweißproduktion reduziert.
Und nocheinmal ja – Schweißdrüsen können trainiert werden. Noch ist der Wirkungsmechanismus nicht bekannt, doch ist nachgewiesen, dass regelmäßige Saunagänge dazu beitragen, überschüssige Schweißproduktion zu mindern. Wichtig ist, die Regeln einer gesunden Saunaanwendung zu beachten. Hierzu gehören insbesondere das Eintauchen in ein kaltes Wasserbecken oder die kalte Dusche und die entsprechenden Pausen zwischen den einzelnen Saunagängen.
Detaillierte Angaben zur Saunanwendung finden Sie, wenn Sie im oberen Teil dieser Seite auf „Links“ klicken.