Den Stufen 1 bis 4 der Hydrosetherapie liegt der Einsatz von Salbeipräparaten als eine Basis zugrunde, mit deren Wirkung das Ziel der Therapie entweder erreicht wird oder alle weiteren therapeutischen Maßnahmen ergänzt werden.
Die Wirkung von standardisiertem Salbeiblättertrockenextrakt ist in der Lage, überschießende Schweißproduktion um bis zu 50 % zu reduzieren. Klinische Studien belegen auch, dass bei Frauen in der Menopause Hitzewallungen unter der Gabe von Salbei in 66 % der Fälle verschwinden und bei weiteren 25 % deutlich weniger werden. Der positive Effekt erfolgt frei von Nebenwirkungen und  wird am besten durch die tägliche Einnahme von 3 x 1 Tabletten mit einer  standardisierten Dosierung von je 300 mg Salbeiblättertrockenextrakt pro Tablette erzielt.  
Da selbst zubereitete Tees immer dem  Risiko schwankender Qualität und Wirkstoffdosierung unterliegen, werden  seriöse Studien zum Wirkungsnachweis heute nur noch mit standardisierten  Medikamenten durchgeführt und diese anstelle von Tee zur Wiederholung der Studienergebnisse empfohlen.  
Im Gegensatz zu Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln unterliegen Arzneimittel einer sehr strengen Überwachung durch das Bundesgesundheitsamt. Sowohl die Rohstoffe, als auch die Fertigung und die Arzneimittel selbst werden kontinuierlich kontrolliert. Nur gleichbleibende Qualität und Dosierung sichert einen gleichbleibenden Effekt. Salbeipräparate deshalb immer aus der Apotheke besorgen. Das preiswerteste Präparat in der Apotheke heißt Salvysat und ist in Form von Tabletten und Tropfen zum Einnehmen erhältlich.