Das durch die Hyperhidrose erzeugte feuchte Milieu und die dadurch aufgeweichte Haut erleichtert Erregern die Chancen schnell und unkompliziert einzudringen.  
Hautveränderung und Hauterkrankungen die von Bakterien, Viren und  Pilzen ausgelöst werden, treten in den hyperhidrotischen Arealen besonders häufig auf.  Auch wenn es sich um anscheinend harmlose Veränderungen, Infektionen etc. handelt, ist es nicht ratsam, diese einer Eigentherapie zu unterziehen. Gelöst werden muss nicht nur das bestehende sichtbare und ggf. schmerzhafte Problem, sondern auch das der Einstiegspforte für die Erreger.
Von bakteriell ausgelösten bräunlichen Flecken auf der Haut (Erythrasma) über Abszesse, Ekzeme, Erosionen, viral bedingte Warzenbildung, Fußpilz bis hin zur Verschlechterung bestehender Hautkrankheiten wie z.B. einer Neurodermitis usw. reichen die Hyperhidrose-bedingten Probleme, mit denen Personen mit krankhafter Schweißbildung oft konfrontiert sind.  
Die Eigeninitiative zur Vermeidung solcher Probleme besteht immer darin, das feuchte Milieu auf der Haut und die hierdurch geförderte Mazeration zu vermeiden. Dies ist je nach betroffenem Hautareal – wie z.B. an den Füßen – mehr oder weniger kompliziert. Wertvolle Tipps zum Thema Kleidung finden Sie, wenn Sie in der obereren Leiste auf „Links“ klicken.