Von den beiden Methoden , mit denen der erhöhte Schweißausstoß  bestimmt wird, kommt derjenigen, mit welcher das exakte Areal bestimmt wird auch aus therapeutischen Gründen die größere Bedeutung zu.    
Als gängigste Methode macht der Farb-Schwitz-Test  das problematische Areal wie auf einer Landkarte sichtbar. An den sich verändernden  Umrissen können der Therapeut und der Patient erkennen, ob eine angewandte Therapie  Erfolge zeigt oder modifiziert werden muss.   
Für den Test wird eine spezielle Jodlösung  aufgetragen, auf die nach einer kurzen Wartezeit Speisestärke aufgestreut wird. Die  Stärke nimmt das Jod auf und verfärbt sich violett/blau, überschüssige Stärke wird  abgesaugt oder –geblasen. Die verbliebene verfärbte Fläche zeigt das exakte hyperhydrotische Areal.  Dieses Areal wird als Photo festgehalten und im Verlauf der nachfolgenden Therapie mit Photos weiterer Tests verglichen.
Weder dieser Test, noch die Gravimetrie sind Diagnoseverfahren, die regelmäßig zur Anwendung kommen – sie sind aber sehr hilfreich z. B. zur Vorbereitung von Operationen oder zum Nachweis der kostenersatzpflichtigen Behandlungsbedürftigkeit gegenüber Krankenkassen.