Mehr als 300.000 Menschen in Deutschland können ihren Beruf wegen einer Hyperhidrose nicht ausüben und jeden Tag kommen neue Betroffene hinzu. Abhängig von der Lokalisation, der Ausprägung und der mehr oder weniger erfolgreichen Therapie sind nur wenige Berufe  nicht betroffen.   
Ob Chirurg, Bäcker, Anwalt,  Kellner, Psychologe oder Feinmechaniker -  wer unheilbar am ganzen Körper oder den Händen  schwitzt, wem der Schweiß ununterbrochen auf der Stirn steht oder von den Achseln rinnt, stößt in bestimmten Berufen an natürliche Grenzen.
Anders als noch vor einigen Jahren  haben Personen, die ihren Beruf wegen Krankheit aufgeben müssen, heute nicht mehr  automatisch  Anspruch  auf staatliche Hilfe. Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente wurde für  Personen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren wurden, durch eine Erwerbsminderungsrente ersetzt, welche die Differenz zum sogenannten „Restleistungsvermögen“ bezahlt. Eine halbe Erwerbsminderungsrente führt zu eine Rente in Höhe von 17 % vom letzten Bruttogehalt. Die Verfahren sind sowohl bei der gesetzlichen, wie auch der privaten Versicherung kompliziert. Wer betroffen ist, sollte auf jeden Fall einen Spezialisten einschalten, der sowohl die Hürden als auch die Lösungen kennt.  
Hilfreiche Adressen finden Sie, wenn Sie auf „Links“ im oberen Seitenteil klicken.